Unter dem Motto "Black Flyday – Catch the Deal!" ging’s für die Hamburg Alsters an den Strand von Kiel, zum Tekielas Sunrise. Zwei Tage, acht Spiele, ein Partysieg und mindestens ein Flip, den Aiko lieber vergessen würde – am Ende stand Platz 5. Hier, wie es dazu kam.
Samstag: Fünf Spiele, ein Team im Flow
Los ging's mit einem 8:3 gegen Wattenwurf: Nach anfänglichem Getrade sicherte sich das Team das einzige Timeout des Spiels und zog danach einfach davon. Aiko musste zwar beim Schnickschnackschnuck eine spektakuläre Niederlage einstecken, revanchierte sich dafür aber beim Menschenmemory mit einer Nullnummer, tatkräftig unterstützt von Wiebke. Auch das zweite Spiel gegen Kiel ging mit 8:5 an die Alsters, wobei beide Teams sich fleißig die Bonusstempelkarte mit Family-Punkten und Layouts füllten, sodass am Ende sogar schon der erste Bonus fällig war. Dann kam der Dämpfer: Gegen RotPot setzte es ein 2:8, zu viel Ärger mit deren Zone und dazu noch etwas Pech. Immerhin gab's Ablenkung beim Teamrace, bei dem sich Jojo und Judy auf der Suche nach im Meer versteckten Steinen ordentlich die Füße aufschlugen und trotz bereits gefangenem Snitch am Ende noch Freibier ergatterten.
Weiter ging's mit einem 3:9 gegen Price Drop Delitzsch, in dem Aiko schon wieder den Flip verlor und Blomi mitten im intensiven Spiel über ein mitspielendes Kind stolperte. Zum Abschluss des Sporttages traf man dann noch auf die Discflyers aus Odense und verlor 4:9. Die Dänen spielten ABBA mit ein bis zwei FMP, während die Alsters durchgehend mit zwei FMP unterwegs waren und sich zunehmend besser durch die gegnerische Zone kombinierten; Double Teams, Wrapping und Disc Space wurden dabei aber kaum gecallt, ein Punkt fürs nächste Training. Immerhin gab's schöne Hucks von Thomas, sicher gefangen von Eike.
Samstagabend: Bingo, Pyramiden und Partyruhm
Nach fünf Spielen war noch lange nicht Schluss, denn der Partysieg am Abend fiel gar nicht knapp aus. Judy lieferte eine starke Musik-Bingo-Performance ab, und nebenbei sicherte sich das Team auch noch einen Menschenpyramiden-Coupon – standesgemäß eingelöst, wie das Foto zeigt.
Sonntag: Krimi, Kuchen und ein Universe-Point
Der zweite Turniertag begann gleich intensiv: Gegen Göttinger 7 zonten die Alsters stark und verpassten die Chance auf den Universe-Point nur um zwei Sekunden – hätte Jojo die Scheibe doch bloß etwas später gefangen. Am Ende hieß es 4:5, eine "knappe Kiste", wie Thomas treffend zusammenfasste (und ganz nebenbei hatte an diesem Morgen auch Lotte Bingo). Immerhin fand Aiko beim Flip endlich wieder zu alter Form zurück und gewann obendrein noch eine Runde Ninja, nur ganz knapp ohne Frühstart beim Hauen. Im zweiten Spiel ließen die Alsters dann gegen BSI aus Bergen wenig anbrennen und gewannen souverän mit 9:5 – auf einen Trikotwechsel wurde verzichtet, sodass man in Schwarz gleich noch den Wärmevorteil auf seiner Seite hatte.
Nebenbei wusste Kiel auch kulinarisch zu überzeugen: Die Kuchen beim Turnier waren herausragend und dazu spottbillig, und auf dem Büffet gab's sogar Curry mit Reis – auch wenn die Spätessenden das erst entdeckten, nachdem sie sich vorher schon am Milchreis sattgegessen hatten.
Im entscheidenden Spiel um Platz 5 zeigten die Alsters dann echte Nervenstärke: Nach einem 2:4-Rückstand kämpfte sich das Team zurück, unter anderem dank einer sehenswerten "German Connection" von Bodin auf Kathy, woraufhin plötzlich alle unbedingt noch in die Stats wollten. Am Schluss sicherte ein 5:4-Universe-Point den fünften Platz, mentale Stärke 10 von 10. Besonderes Lob geht dabei an Maria, die jeden einzelnen Pull sicher fing – genau das, was Coach Airdorf meint, wenn er sagt, man solle den Pull attackieren. Zum Ausklang blieb es in Kiel dann noch eine Weile spannend: Eike überlegte lange, ob er sich noch einmal ins Wasser stürzt.
Und die Party-Krone geht an…
Und dann noch die Breaking News zum Schluss: Die Party (samt ein paar handverlesenen weiteren Personen) haben Bodin und Maria für sich entschieden – bemerkenswerterweise, obwohl Maria dort gar nicht anwesend war. Wie auch immer das zustande kam: herzlichen Glückwunsch!
Fazit
Platz 5 von allen Teams beim Tekielas Sunrise 2026 – nach zwei Tagen voller Spiele, Flip-Dramen, Kuchen und mindestens einer Menschenpyramide dürfen die Hamburg Alsters richtig stolz auf ihr Wochenende sein. Zwischen Universe-Points, Partysiegen und einem Team, das offenbar auch abseits des Feldes nicht zu stoppen ist, war das Tekielas Sunrise 2026 ein rundum gelungener Trip an die Ostsee. Danke, Kiel, und bis zum nächsten Mal!




