Vom 26. bis 27. Juli verschlug es die *innenAlsters zum zweiten Turnierwochenende ihres Ligadebüts direkt vor die Haustür: nach Lüneburg.
Dank der vertrauten Ausrichter*innen fühlten wir uns fast wie daheim – und manch eine überlegte kurz, ob sie nicht gleich ganz nach Lüneburg zieht.

Los ging’s am Samstag früh mit dem wohl prestigeträchtigsten Derby der Liga: Schanzenplatz vs. Schanzenplatz. Hamburger Deern gegen Hamburger Deern. Freundinnen gegen Freundinnen. Das Match versprach Spannung – und lieferte. Am Ende waren unsere Würfe ein kleines bisschen zielsicherer, unsere Defense ein bisschen tighter. Die *innenAlsters schlagen die Seagulls Wave mit 15:10.

Direkt im Anschluss dann: das Duell mit den bis dato ungeschlagenen Hucks aus Berlin – Respekt war da, Ehrgeiz aber auch. Sie waren stark, keine Frage, aber wir hielten mit allem dagegen, was wir hatten. Unser Ziel war bescheiden („mehr als ein Punkt“), aber mit Flow und Einsatz holten wir uns ein respektables 15:5.

Weil ein Team abgesagt hatte, war unser Samstag dann schon durch – also: Freizeit! Nach einem ordentlichen Gelato-Stopp mit unserer famosen Sideline (Philipp, Jan, AKW – ihr seid die Besten!) flanierten wir durch Lüneburgs Altstadtperlen: Rathaus, Silbermond, Häuser aus dem Mittelalter, Rote Rosen Sets, Wasserturm – alles dabei. Und ein kleiner Sieges-Aperol im Biergarten durfte natürlich auch nicht fehlen. Cheers vom oberen Pool!

Am Sonntag durften wir ausschlafen – Anpfiff war erst halb zwölf. Erneut gegen die Hucks. Diesmal hieß das Ziel: „mehr als 5 Punkte“. Und wir waren heiß. Mit mehr Intensität und etwas angeapannten Hucks legten wir stark los, bis zum 6:9 waren wir voll im Spiel. Am Ende hieß es 15:6 – aber das Ziel: erreicht! 

Im Spiel um Platz 3 kam es dann zum nächsten Nordderby: das Rematch gegen die Ostsee Sirenen. Leider hatte sich der angekündigte Nieselregen mittlerweile in hartnäckigen Matsch verwandelt. Beide Teams kämpften trotzdem um jeden Punkt, es wurde fleißig getradet, und wir erspielten uns eine 8:6-Führung. Doch dann: Platzsperrung – zu gefährlich für den Lüneburger Rasen (und wahrscheinlich auch für unsere Bänder). Dabei hatte Nina bereits gezeigt wie man Matsch zum Layouten nutzen kann!

Bin gab es zwei Zwei Optionen: eine Stunde Regenpause – oder abbrechen und losen, wer gewinnt. Beide Teams entschieden sich unabhängig für die zweite Option – Sicherheit geht vor. Ein Rematch in Hamburg wurde als Trostpflaster direkt ins Auge gefasst – Einladung steht, Sirenen!

Und das Los? Entschied unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Sieg für uns – 16:16, wie man hört 😉

Damit landen die *innenAlsters bei ihrem ersten Ligaturnier auf einem starken 3. Platz.

Wir sind glücklich, stolz und einfach dankbar für all den großartigen Spirit auf und neben dem Feld. So schön zu sehen, wie hochklassig FMP-Ultimate bei uns im Nordwesten gespielt wird.

Für die *innenAlsters dabei:
Anja (Captain), Jana (Spirit), Nina, Irini, Lindi, Marie, Charlie (Farmers), Vera (Farmers), Maria (Rote Flunder)

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