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Steven & die Coolen zünden in Braunschweig

 Steven & die Coolen...

Mit bunten Kühltaschen, pinken Trinkfläschchen und weißem Einheitshandtuch für alle ausgerüstet, versammelte Steven seine Coolen vor dem ersten Spiel zur gezielten Vorbereitung auf das erste  „FackelUp“ in Braunschweig. Ein großartiger Auftakt! Danach ging es mit Bock und Laune zum Aufwärmen und nicht viel später zum ersten Sportgetränk des Tages. Dazwischen lag unser erstes Spiel gegen die Funaten, die als Mixedteam und mit einigen Anfängern antraten und in unserem nüchternsten Spiel des Turniers keine Chance hatten, jedoch ein paar schöne Spielzüge zustande brachten (13:3).

 Bereits im Vorfeld waren wir uns unserer Favoritenrolle auf den Turniersieg durchaus bewusst und fassten es als eine Frage der Ehre auf a) das Finale zu erreichen und b) Spaß zu haben und unser Spiel durchzuziehen - „No fucking bubbles!“ war die Losung. Und die zogen wir: Steven & Britta, Frauke, Christoph, Ben, Brian (Bens ehemaliger Gastbruder aus USA), Georg, Craig, Chris und Bastian, bis zum Ende ganz cool durch. In den weiteren Spielen des Tages gegen Braunschweig, Cottbus und Lüneburg, die alle mit vielen (mitunter talentierten) Anfängern spielten gewannen wir wenig überraschend so souverän wie zuvor, wobei es uns gelang unsere Gegner ernst zu nehmen und hoch zu schlagen.

Zwischen den Spielen zogen wir uns zwecks Vorbereitung auf das jeweils nächste Spiel auf eine Hochsprungmatte zurück, beömmelten uns über dieses und jenes, dösten in der Sonne und schickten uns gegenseitig die nächste Runde Bier holen, wobei wir unsere neuen Modeaccessiores stets bei uns trugen – Ehrensache!

Gegen Nachmittag tauchte Ragnar an den Feldern auf, der nach seinem Wadenbeibruch inzwischen wieder ohne Krücken gehen kann und mit dem wir uns später am Spielfeldrand ein spannendes „Fantasy“ Match lieferten das er mit dem letzten Punkt des Spiels: Gaylord Fuckers gegen die Farmers, gewann (wie viel Bier hat er dir versprochen Benne???). Der Spaß war jedenfalls groß und wir kassierten einige irritierte Blicke als wir bei Turnovern regelmäßig laut vor Vergnügen aufschrien.    

Weniger positiv sah es bei Chris´ persönlichem Ziel aus, den Spiritpreis zu gewinnen, denn im Laufe unserer letzten Spiele zeichnete sich immer deutlicher ab, dass wir den wohl nicht mehr gewinnen würden und auch Chris´ verzweifelter Versuch beim Lineup mit den Farmers mittels Liedgut zu landen („Stubs du kleiner Osterhase“) scheiterte kläglich und rief bei uns irritierte Reaktionen hervor während sich die Farmers artig für das „schöne Lied“ bedankten.

Der Abend lässt sich schnell zusammenfassen: wir sind nicht in das Restaurant gegangen, was einen konkreten Grund hatte / ich hab den ekligsten Döner ever gegessen / es gab Dosenstechen und eine partielle Mondfinsternis / niemand wollte sich überreden lassen in die Stadt zu fahren / wenn ich noch mal nachts um 3h von „Country Road ... Bring me home ... West Virginia“ geweckt werde fang ich an zu weinen.

 

Basti am Mark...

Sonntag morgen gings gegen unser zweites Team, das als Gaylord Fuckers gemeldet hatte. Ohne Dremu und Heiner, die am Morgen noch nicht da waren, haben ihnen jedoch zwei wichtige Spieler gefehlt und so gewannen wir dies Spiel sehr souverän mit 13:2.

Das Halbfinale spielten wir erneut gegen die Farmers - 13:3 glaub ich. Im Finale ging es dann gegen den einzigen ernsthaften Gegner: Bad Raps, die lange nicht in Bestbesetzung und mit zwei Kindern angereist waren. Nachdem wir ein paar Punkte tradeten und ich mir beim Stande von 5:5 dachte, dass ich mir mein Guten-Morgen-Bier doch lieber hätte schenken sollen, zogen wir Bad Raps weg und gewannen am Ende ganz klar 13:6. Zu dem Spiel brauch nicht viel gesagt werden, denn die Hannoveraner haben es aus der Vogelperspektive vollständig auf Video aufgenommen, was ich großartig finde [Das Video gibt es hier]. Wir sollten ruhig öfter mal Spiele aufnehmen oder sogar Trainingssituationen, denn man sieht einfach viel mehr. Das schreit nach Videoanalyse! Schade nur, dass wir in Braunschweig kein 3-4 gespielt haben.

Fazit: endlich mal ein Turnier im Norden! Wir hatten großen Spaß, auch wenn der Fokus von unserer Seite diesmal nicht so sehr auf das Sportliche gerichtet war wie üblicherweise.