Alsters im Aufholjagdfieber: DM in Duisburg

 

Am ersten DM-Wochenende waren wir nach fünf von sieben Poolspielen vorläufig auf Platz 6 gelandet. An diesem Wochenende war aber noch alles drin.

Als Auftakt erwarteten uns die Frizzly Bears aus Aachen, die bisher Ersten im Pool. Nachdem einige Zeit lang Punkte getradet wurden, zogen sie uns davon und lagen 14-7 vorne. Eine harte Defence brachte uns dann zwar nicht den Sieg, aber ein deutlich besseres Ergebnis: 15-11.
Das folgende letzte Poolspiel gegen die Funatics verloren wir 15-7, was uns zum Überkreuzspiel gegen Bonnsai führte. Unsere letzte Begegnung mit Bonnsai endete mit einem knappen Sieg für sie und so waren wir heiß auf eine Revanche. Lange Zeit lagen die Bonner wieder einige Punkte vorne, aber wir kämpften uns heran und schafften es in den Universe Point. Und wir holten ihn uns! BAM! Halbfinale!


Nachdem wir verdient in der warmen Abendsonne entspannt hatten, ging es zum Essen. Türkisch war angesagt und wir hörten leider nicht auf die Warnung der Wirtin: "Esst doch kein trockenes Brot, es gibt gleich noch genug!". So beendeten wir den Tag zwischen Bergen an Vorspeisen, Grillspießen und Auberginen.

Am nächsten Morgen folgte das Halbfinale, eine neue Partie gegen Hannover. Wir waren vorbereitet und konnten die Überläufer und Hucks vom Vortag verhindern, aber es half alles nichts, die Funaten legten noch einen Schippen drauf: Wieder 15-7.

Das führte uns ins Spiel um Platz 3 gegen Torpedo Phoenix. Ein weiteres Mal lagen wir einige Punkte zurück, gaben aber noch nicht auf. Sichere Offences, eine konstante, beharrliche Defence und plötzlich stand es 14-13 für uns. Dann 14-14. Und nur wenige Sekunden später 14-15. Dortmund hatte sich in einem engen, aber sehr freundschaftlichen Spiel Platz 3 geholt.

Was uns blieb? Ein Turnier, auf das wir stolz sein können: Ein hart umkämpfter 4. Platz, Motivation bei jedem Spielstand, eine heiße Sideline und allem voran der Spiritsieg. Die nächste Saison kann kommen.