Alsters rocken Kiel

Teamfoto

Eigentlich hatten wir uns schon lange im Voraus überlegt, welche Turniere wir Alsters 2016 spielen wollen. Als dann aber die Einladung für das BeachOltimatum und den Tekielas Sunrise (am selben Wochenende) über die Wurfpost gingen war einigen von uns schnell klar: Mehr Beachaction konnten wir uns nicht verweigern.

Die Wahl viel auf Kiel und mit reichlich Gude Laune im Gepäck machten wir uns auf zu unseren Nachbarn im Norden. Dort trafen wir Lotta und Moritz, zwei von den Red Eagles, die uns Alsters das gesamte Turnier als Pickups super unterstützten (die Red Eagles mussten kurzfristig absagen – die beiden kamen dann bei uns unter).

Moritz in Action

(Moritz in Action)

Unser erstes Spiel durften wir gleich gegen ein Team aus Schweden spielen – schöne Gelegenheit auch mal Leute aus anderen Ländern kennenzulernen. Dieses und das nächste gegen die sympathischen jungen Spieler*innen aus Celle gewannen wir ohne große Probleme und zogen so in einen der beiden 6er Power Pools ein. Nach dem mittäglichen Beerrace (geile Idee – warum nicht immer mittags?) mussten wir gegen die Äitschbees ran, ein sehr junges Team aus dem Raum Lüneburg. Nichts ging bei uns, alles ging bei denen – unsere erste Niederlage stand zu Buche. Okay, abhaken und weiter Spaß haben war angesagt. Gegen die Tekielas lief es wieder deutlich besser und mit einem Sieg im Rücken trafen wir wiederum auf Nachbarn, dieses Mal die Baltimates aus Lübeck. Spiele von uns Alsters gegen Baltimate sind insofern immer eine coole Sache, weil mal Baltimate, mal die Alsters gewinnen – vorhersagbar ist das irgendwie gar nicht. Das letzte Aufeinandertreffen in Lüneburg mussten wir Alsters jedoch aktiv verdrängen, das war dann doch zu deprimierend. Also: Ärmel hochkrempeln und es jetzt besser machen! Und tatsächlich: Wir rockten das Spiel, erarbeiteten uns einen Vorsprung und behielten hinten raus die Nerven. BÄM!

Bevor es am nächsten Morgen gegen das ungeschlagene Team aus Oslo gehen sollte, standen ein leckeres Essen, eine schöne Runde entspanntes Stubby Guts und eine – im wahrsten Sinne des Wortes – heiße Party an. Vor Oslo, die bis dahin alles gewonnen hatten, hatten wir einen riesigen Respekt – auch wegen zwei sehr starken deutschen Spielern. Wir rechneten eigentlich nicht mit einem Sieg, wollten aber dennoch rausholen was ging. Der Start war noch recht vermurkst, wir lagen schnell mit 1:3 zurück. Aber als wir auf eine Zone umstellten fingen die Norweger an, insbesondere downwind viel wegzuschmeißen. Wir wiederum spielten konsequent die mittlerweile eingegroovte Alsters-Sicherheitsschiene runter und machten Punkt um Punkt. Von 1:3 auf 6:3 ging der Score – BÄM! Als plötzlich klar wurde, dass der letzte Punkt lief, konnten wir es kaum glauben. Gewonnen, yeah! Nachdem Oslo anschließend die Äitschbees vom Platz gefegt hatte, stand auch fest: die Alsters stehen im Finale gegen den ersten des anderen Power Pools. Crazy.

Das Finale war ein wenig skurril. Wann spielt man schon gegen Gegner, die alle ohne Probleme die eigenen Kinder sein könnten (zumindest vom Verfasser dieser Zeilen… ;) )? Gegen die deutsche U17 Nationalmannschaft kamen wir nie richtig ins Spiel. Bei denen wussten alle genau, was die anderen können und spielten genau das. Die Gegenwind-Hucks beobachteten wir staunend oder sprangen hilflos knapp an den perfekt getimten Downwind-Hucks vorbei (s. Bild). Eine deutliche Niederlage stand im Finale zu Buche, Respekt für unsere U17. Schland hatte gewonnen, wir also auch irgendwie.

Sprung vorbei...

(Downwindhuck... punktgenau... *seufz*)

Eine schöne Überraschung kam dann aber noch zum Schluss zur Siegerehrung: Gemeinsam mit den Schweden heimsten wir den Spiritsieg ein – yeah!

Fazit: Jede Menge Spaß, 2. von 20 Teams und Spiritsieg – was will man mehr?

Mit dabei: Barbara, Lotta, Moritz, Martin, Thomas, Peter, Eike, Timo, Tofu + Rosa und Michi am Samstag