Schwach angefangen und dann.. ganz stark zurück gekommen.

Nachdem im Vorjahr die A-Reli verkürzt und an einem Wochenende ausgespielt worden war, war in diesem Jahr wieder der klassische Modus angesagt. Für Hardfisch hieß das, gleich zwei Mal die weite Reise gen Süden anzutreten, um auch in diesem Jahr wieder Liga Eins klar zu machen. Zuerst nach München, zwei Wochen später nach Nürnberg.

 

Nachdem wir uns 2015 in München noch recht souverän und erfolgreich auf Platz fünf gespielt hatten, geriet das diesjährige Intermezzo in der bayrischen Landeshauptstadt wesentlich enttäuschender. Um nicht zu sagen: mies. Fünf Niederlagen, fünf Spielen - da gibt es nichts zu beschönigen. Lediglich die Leistung gegen Aachen am Samstag Abend, die wir in den Universe Point zwangen, ist erwähnenswert. Ansonsten ein Wochenende zum Vergessen.

Egal. Mund abwischen. Fokus auf das zweite Reli-Wochenende. Noch war alles möglich. Mit größerem Kader und der Entschlossenheit, konzentriert zu Werke zu gehen und dumme Fehler zu vermeiden, starteten wir in Nürnberg in die letzten beiden Pool-Spiele gegen die Wolpertinger und die Bad Raps. Und siehe da: Es klappte! In beiden Spielen behielten wir weitestgehend die Kontrolle und gewannen mit 15:8 bzw. 15:10. Die Pflicht war somit geschafft, doch Liga Eins noch lange nicht sicher.

Der eine oder andere wähnte sich wohl schon zu sicher, denn im ersten Spiel im mittleren Pool gegen die Heidees schlichen sich alte Fehler ein: zögerliche oder ganz fehlende Angebote, falsche Wurf-Entscheidungen, dumme Fehler. Wir verloren 10:15. Ärgerlich.

Am Abend tauchten wir in bayrische Festzelt-Kultur beim Volksfest um die Ecke ein (inkl. Rentner-Showband und Tanz der Einheimischen auf den Tischen). Wir blieben diszipliniert, gingen zeitig schlafen, denn es stand ja noch der Sonntag der Entscheidung an.

Gegen Frank N. präsentierten wir uns in guter Form, die Defense war hart und die Offense machte wenig Fehler. Wir gewannen 15:12 - unsere beste Leistung des Wochenendes! Den Schub fürs Selbstbewusstsein brauchten wir auch, denn die Entscheidung über Liga Eins fiel erst im letzten Spiel. Wir oder die Gummibärchen aus Karlsruhe. Der Sieger bleibt oben, der Verlierer spielt Liga Zwei. Do or die!

Es lag also Spannung in der Luft, die sich auch auf die imposanten Wolkentürme über den Feldern zu übertragen schien. Gewitter lag in der Luft und es tröpfelte auch zwischendurch. Doch das Unwetter blieb aus. Und wir knüpften an unsere Leistung aus dem Spiel gegen die Franken an: Druck in der Defense, wenig Scheibenverluste in der Offense. Sicher spielte uns auch unser größerer Kader in die Hände, doch vor allem stimmten Einstellung und Einsatz auf und neben dem Feld. So machten wir Punkt um Punkt und irgendwann stand es 15:12 für uns. Wir reckten den Liga-Eins-Finger in die Luft, schnell Jubel-Teamfoto für die Whatsapp-Gruppe machen und dann ab zum Bietrinken (Befehl von Michy).

Hardfisch ist und bleibt auch 2016, was es ist: erstklassig.

Für die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte haben gesorgt: Aaron, Finn, Sven, Oz, Förster, Enrico, Torsten, Robert, Bastian, Kitzmann, Torben, Timo, Josef, Spencer, Kenny, Robin, Michy, Malte B., Malte M., Philipp und Bernd