DDC - Köln

Seagulls beim DDC

Die Seagulls machen einen Ausflug und nehmen mit:

  • Ihre wunderschönen neuen Trikots
  • Gute Laune
  • Das gut gefüllte Playbook
  • Flinke Beine
  • Und kein Zelt, denn übernachtet wurde luxuriös in der Schlafhalle.

Am Freitag wurden wir mit einem sehr vollgepackten Teampackage begrüßt und mit Unmengen von mit Liebe gewürfelten Käsestücken, schweißtreibend geschnittener Salami, Brot und Tzaziki versorgt. Hierbei merkte man schnell: wer sich schon früher gegen Geschwister durchsetzen musste, war klar im Vorteil – wer zu langsam war ging fast leer aus.

Annähernd ausgeschlafen starteten wir am Samstagmorgen gegen die deutsche U20 ins Turnier. Die ersten Punkte spielten wir eine konzentrierte O und D und konnten sogar einen Bilderbuch Split-Stack auf den Kunstrasen legen. Die bissige Defence hat im Laufe der Zeit etwas nachgelassen und wir hatten Probleme die Überläufer zu zumachen, sodass unser Vorsprung etwas geschmolzen ist. Letztendlich konnten wir nach vielen guten Angeboten und langen Würfen von uns behaupten, dass wir statistisch gesehen noch nie in unseren neuen weißen Trikots verloren haben. (10:9)BÄM!!!!!

Nach nur einer Stunde Pause ging es weiter mit den Mainzelmädchen. Anfangs war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Nachdem die Mainzerinnen jedoch angefangen haben zu poachen, haben wir Probleme in unserer Offence bekommen, die wir durch einen guten Rödel wieder relativ gut in den Griff bekommen haben. In diesem Spiel haben wir so ziemlich alles ausgepackt, was unser Playbook zu bieten hat. Am Ende hat es leider nicht für einen Sieg gereicht und wir verloren deutlich mit 6:12, was sich aber viel enger anfühlte.

An ein drittes Spiel kann sich niemand erinnern…Plötzlich hatten wir Prague Devil`s-Tattoos und die Erkenntnis, dass wir im Training vielleicht nochmal eine Offence gegen einen Puppy Fence einstreuen sollten.

Bei unserem ersten Überkreuzspiel trafen wir auf die spanische Masters Natio, die definitiv den besten Sidelinesupport des Turniers an den Tag legte. Es war ein Spiel in Slow Motion auf beiden Seiten. Unsere Man-D hat gut funktioniert und wir konnten uns einige Scheiben abholen. Die Kraft ließ irgendwann immer mehr nach, aber wir bissen alle Zähne zusammen und kämpften geschlossen für unseren zweiten Sieg! 15:8 BÄMMMMM!!!!

Am Sonntag trafen wir zuerst auf Undercover Dresden, die gleich mit einem erfolgreichen Huck ins Spiel starteten. So wie es anfing ging es leider auch weiter. Dresden hat tief alles gefangen, was dadurch begünstigt wurde, dass wir die Breakseite nicht zu bekommen haben. In unserer Defence haben wir von dazwischen auf dahinter gewechselt, was zu Beginn auch ganz gut funktioniert hat, aber dennoch nicht der Schlüssel zum Erfolg war. Und auch wenn gut getimte Angebote und gelungene Anschlüsse dabei waren, gab es auch Phasen, in denen wir schon am Fangen und Werfen gescheitert sind. Trotz Rikes einzigartiger Entdeckung, dass eine Black Roll ein super Megafon ist und sie uns hiermit lautstark angefeuert hat, mussten wir uns leider mit 8:15 geschlagen geben.

In unserem letzten Spiel des Turniers, haben wir von Anfang an gekämpft und konnten unseren anfänglichen Rückstand aufholen und sogar einen 4-Punkte-Vorsprung herausarbeiten. Das alles durch gute Anschlüsse in der Offence und eine harte Defence. Dummerweise haben uns die 70 Minuten um die Führung gebracht. Man hat leider gemerkt, dass uns ein paar Flügel gefehlt haben und nicht nur das Tempo, sondern auch die Konzentration stetig bergab ging. Aber unseren Kampfgeist konnten wir dauerhaft bewahren. Auch bei einem Stand von 12:14 (15= Hard Cap), wollten wir noch nicht aufgeben und konnten zu einem 13:14 verkürzen. Wir schafften es jedoch nicht, noch eine D zu holen und gaben das Spiel somit mit 13:15 ab, an die Gentle Ladies.

Unser erstes Turnier mit unseren druckfrischen Trikots beendeten wir schließlich auf Platz 12. Vielleicht nicht der beste Abschluss, aber dafür eine seageilere Teamleistung mit viel Spielanteil und Scheibenberührung für alle.

Vielen Dank an Rike, die trotz Verletzung mitgekommen ist und uns auf und neben dem Feld bestmöglich unterstützt hat.

Nächste Station QUALI! Wir sind gespannt!