Que Barbaridad! Alsters spielen am Strand in Alicante

Alicante

Auf der Suche nach einem schönen Strandturnier ist das Alsters Team auf das Que Barbaridad Beach Tournament in Alicante, Spanien, gestoßen. Anreise war hierfür bereits Mittwochs vor dem Turnierwochenende. Raus aus dem Regen – rein in die Sonne, war das Motto !

Nach 3 Stunden Flug und einigen kniffligen Matheaufgaben landeten wir Mittwoch Abend im schon viel angenehmerem Klima in Alicante. Eine aufregende Taxiverfolgungsjagd später waren wir dann auch in unserem Apartment: Die große Zimmersuche ging los. Es gab eine Einigung: Johnny schläft in Küchennähe, da er ja stets der erste ist der aufsteht ;)

Als Vorbereitung auf das harte Turnier ruhten wir uns Donnerstag und Freitag tagsüber hauptsächlich am Strand aus, besichtigten das Castello und verköstigten ein, zwei dieser Sangrias, die der Spanier Touristen empfiehlt. Stiftung Alsters befindet: sehr gut! Donnerstag Abend stand dann ein Pickup Training an und wir ließen uns die Chance nicht nehmen, einen ersten Eindruck über spanische Ultimatekünste zu gewinnen. Das Wochenende kann kommen. Bereits am Freitag Abend hat der Gastgeber zur Welcome Party in Alicante’s Alstadt eingeladen. Aufgeteilt auf verschiedene Teams ging es von Bar zu Bar. Hier mussten lustige Aufgaben gelöst werden, von Biertrinken, über Tanzbattle bis zum Üben des Po-po-po-pokerfaces (Agua o Tequila?!). Die Spanier wissen wie man in ein Wochenende startet … und den Gegner betrunken macht ;)

Team

Nach nur sehr wenigen Stunden Schlaf ging es Samstagmorgen gegen Granayd aus Granada auf den noch kühlen Sand. Anfangs konnten wir hier zunächst gut mithalten, lagen 2:0 in Führung, dann 3:3, später 6:8. Gegen Ende mussten wir uns den erfahrenen Beachteam leider geschlagen geben: viele starke Frauen, schnelle Überläufer, flinke Cuts – da kamen wir leider nicht hinterher und mussten uns 7:13 im Hardcap geschlagen geben. Ins zweite Spiel gegen die Murcielagos aus Valencia gingen wir desillusioniert und mit der Einstellung Spaß am Spiel zu haben. Auf einen Sieg war hier leider nicht zu hoffen, mit mehreren Nationalspielern bestückt, hielt dieses Team dann auch was es versprach. Super schnelle Männer und Frauen neben den geübten Upwind-Spiel der Gegner ergaben leider ein eindeutiges Ergebnis von 2:13 für Valencia. Voller Motivation und Erwartung das letzte Gruppenspiel zu gewinnen, ging es dann gegen Diskatus aus Madrid. Hier konnten wir unsere geübte Huck&D sichere durch spielen und nun mit weniger Wind und guter Stimmung den Sieg nach Hause fahren! Yeah! Fazit der Samstagspiele: wir haben einen starken Pool erwischt und den spanischen Wind sind wir nicht gewöhnt, hätten aber auch etwas mehr Nerven und Scheibensicherheit zeigen können.

Am Abend gings dann in vollem Partykostüm a la Wizard of Oz Richtung Restaurant. Die Spanier haben sich wirklich richtig ins Zeug gelegt und fast jedes Team hatte total aufwendige Kostüme und eingeübte Choreographien –geil! Nicht so geil war leider das Essen, wenn es denn kam…Lasagne gibt’s in Spanien wohl erst ab halb 1 ;) Sangria dagegen war spitze und so wurden wir bei Laune gehalten. Ein paar von uns haben es dann auch noch auf die Party geschafft, den corazone overflow hielten die meisten von uns jedoch nicht sehr lange aus.

Wizard of oz

Am Sonntag erwarteten uns zwei Spiele im unteren Pool. Das Stimmungsbild am Sonntagmorgen lässt rückblickend auf große Verwirrung schließen: wiggle wiggles, corazón und schlafende Löwen bestimmen die Atmosphäre. Los ging es trotzdem zum ersten Spiel um 9 Uhr gegen Discatchus aus dem benachbarten Murcia. Es war ein sehr faires Spiel, das Anfangs recht ausgeglichen war. Das gegnerische Team, wohl noch etwas party-geschwächter als wir, konnte uns den Sieg jedoch am Ende nicht nehmen. Ohne Wind können wir dominieren und gewinnen 13:8. Ein paar schöne Hucks (<3) bleiben uns von diesem Spiel in Erinnerung. Spiritgames waren bei den Discachus hoch im Kurs, sodass neben dem von uns mitgebrachten Liquid Apple Pie, auch eine Runde Elefanten gespielt wurde. Als Belohnung gab es dann noch eine Massage aus Murcia.

Im zweiten und letzten Sonntagspiel ging es voller Ehren gegen die Gastgeber: Barbaros aus Alicante. Was für eine Barbarei! Unsere Erwartungen waren klar: wir wollen gewinnen! Der Wind hatte nun wieder aufgefrischt und machte uns leider nochmals zu schaffen. Downwind war der Versuch unsere am Morgen geübte Huck&D nochmal anzubringen leider gescheitert, wir hielten trotzdem daran fest. Zunächst relativ ausgeglichen, mussten wir uns am Ende aber doch den Gastgebern geschlagen geben. Schade, 6:9. Upwind sind die Barbaren doch geübter als wir. Nach dem Schweinehaufenspiel ist jeder Frust gegessen und wir freuen uns, dass die Gastgeber uns nächstes Jahr wieder dabei haben wollen!

Die Siegerehrung kürte drei Sieger: Turniersieg, Kostümsieg und Spiritsieg. Einen davon konnten wir für uns nach Hamburg holen. Der Turniersieg wurde es leider nicht, denn der ging an Mubidisk aus Lanzarote. In Sachen Kostüm durften wir auch nicht aufs Treppchen, trotz roter Glitzerschuhen, Feenstaub und Gummiratte. Der aufmerksame Leser ahnt es schon, da bleibt nur noch ein Sieg übrig: Die Alsters haben den Spiritsieg nach Hause geholt! Wohooo!!! In einem insgesamt super fairen Turnier hätte jeder den Spiritsieg nach Hause holen können, aber wir waren am Ende an erster Stelle und durften uns von der Meute feiern lassen. Super nice 5ultimate Hosen und Shirts gab es daher für das gesamte Team. Ein Abschlussdance mit allen Mannschaften rundete den Tag und das Turnierwochenende ab. Que Barbaridad! Nach Tapas und Spieleabend am Sonntag fliegen die Alsters am Montag wieder zurück ins schöne wenn auch „etwas“ frostigere Hamburg. Aber hier und da purzeln noch ein paar Sandkörner aus den Rucksäcken und lassen uns zurück denken an Sonne, Meer und Sangria. So soll Ultimate sein!

Poster