Alsterkutter zockt die 2. Liga Open Nord

 

Der Alsterkutter – ein Konsortium aus Alsters- und Fischkutter-Spielern – trat am 13. und 14. Februar auf dem 2. Liga Open Indoor Nord in Dortmund an, um dort für seinen Erhalt der Fischbees in der zweiten Liga zu kämpfen.

Die gute Nachricht vorab: Der Klassenerhalt ist gesichert.

Zweite gute Nachricht hinterher: Spirit-Sieg (geteilt mit Duisburg)!

 

Samstag

Der erste Spieltag war ein ordentlicher Auftakt für die Hamburger: Von fünf Spielen konnten sie drei für sich entscheiden – und die beiden Niederlagen fielen in die klassische Kategorie “hätten wir haben können”.

Das erste Spiel gegen “DU bist Frisbee” landete direkt im Sand. Der Alsterkutter – in Dortmund unter der Firmierung “Fischbees” bekannt – verlor mit 7:13 gegen das starke Team aus Duisburg.

Im zweiten Spiel gegen “Torpedo Phoenix” konnten sich die Hamburger durchsetzen und holten sich mit 12:8 einen anständigen Sieg.

Gegen die “Red Eagles” wurde es dann zwischendurch richtig knapp – zum Ende hin behauptete sich der Alsterkutter mit einem 12:9-Sieg.

Die nächste Bauchlandung versetzten die “Frizzly Bears” dem Hamburger Team. Trotz hartem Einsatz endete das Spiel mit einem 10:13 in einer Niederlage.

Richtig spannend wurde es im letzten Spiel des ersten Turniertags, in dem der Alsterkutter auf die “Saxy Divers” traf. Im nervenkitzelnden Universe scooberte sich der Alsterkutter nach mehreren Turns mit 10:9 den Sieg herbei.

Sonntag

Am Sonntag fand sich der Alsterkutter nach den glänzenden Ergebnissen des Vortages in einem deutlich anspruchsvolleren Pool wieder. Trotz der bewährten Strategie “Zwo, eins – Risiko” konnte das Team am zweiten Spieltag keine Siege verzeichnen. Allerdings konnten wir es am Sonntag dann entspannter angehen lassen – schließlich hatten wir bereits am Samstag den Sprung in den oberen Pool geschafft und damit den Abstieg vermieden.

Als erstes ging es gegen die HuckFressen aus Berlin, die in den vorigen Jahren nur knapp am Aufstieg gescheitert waren und nun kurz davor standen, es zu schaffen. Am Samstag waren sie ungeschlagen geblieben und stellten auch unsere Defense mit ihrem schnellen Give-And-Go vor ein unlösbares Problem. In der Offense unterliefen uns ein paar Fehler, so dass wir in der Mitte des Spiels deutlich zurücklagen. Am Ende konnten wir uns nochmal etwas heran kämpfen, so dass wir am Ende nur mit 13:10 verloren. Im Vergleich zum 13:6 vom Vorjahr also eine deutliche Verbesserung, weshalb wir auch gehobenen Hauptes in die nächste Partie gegen Bonn gingen.

Hier rechneten wir uns durchaus Chancen aus, da wir schon im Vorjahr hätten gewinnen können. Das Spiel war dann aber auf beiden Seiten von nervösen Fehlern geprägt, von denen wir mehr machten. In der 1. Halbzeit lagen wir mit 3:6 hinten, kämpften uns aber wieder heran und gingen in der 2. Hälfte sogar mit 8:7 in Führung. Nach weiteren umkämpften Punkten mit Turns auf beiden Seiten verloren wir dann aber doch unglücklich mit 8:10.

Zum Abschluss stand noch das Spiel gegen die Frisbee Family aus Düsseldorf an. Dem laufintensiven Kurzpassspiel der Düsseldorfer hatten wir zunächst wenig entgegenzusetzen und gerieten in deutlichen Rückstand. Am Ende konnten wir uns aber wieder heran kämpfen und erreichten noch ein 9:12.

Am Ende sind wir 6. geworden - eine Platzierung, auf die wir gehofft haben aber mit der wir nicht gerechnet haben. Geiler Scheiß. :)

Anschließend schauten wir uns bei einem wohlverdienten Bier das letzte Spiel zwischen Aachen und den HuckFressen an, in dem sich entschied, wer aufsteigt. Die Aachener setzten sich mit 11:9 durch, wodurch sie gemeinsam mit den HuckFressen über einen Dreiervergleich mit Düsseldorf den Aufstieg in die 1. Liga klar machten.

Mit dabei für die Fischbees aka den Alsterkutter waren: Johannes, Tommy, Philipp, Eike, Robin, Torben, Alain, Michi, Enrico, Jonny und Fabian.