Maschine? Läuft!

Maschine

Frei nach dem Motto „Ein Beach-Turnier pro Jahr muss sein“ fand sich ein munterer Schwarm hauptsächlich alter Fische zusammen, um beim Tekielas Beach Cup in Kiel mitzuspielen. Wie der Teamname „Maschine“ zustande kam, blieb unseren Gegnern und uns selbst unklar, denn Team-Chef und Namens-Mastermind Christof kam erst am Sonntag nach.

Die Wettervorhersagen waren bescheiden, doch davon ließen wir uns nicht abschrecken. Mit Wasser von oben und unten kennen sich Fische schließlich bestens aus!
Im ersten von fünf Pool-Spiel bekamen wir es mit dem Team „Laboe“ zu tun - eine von zwei Mannschaften, die die ausrichtenden Tekielas ins Rennen schickten. Es wurde ein enges Spiel mit ordentlich Gespringe und Gerobbe (insbesondere Bernds Sandwurm-Krabbel-Catch ist hier zu erwähnen), das wir letztendlich im Universe für uns entscheiden konnten. Turnierauftakt geglückt! Im Anschluss ging es gegen die Hamburger Kollegen der Alsters, die wir souverän bezwingen konnten, ein weiterer Sieg gegen Torpedo Phönix folgte. Im vorletzten Pool-Spiel erwartete uns mit den Red Eagles ein Team aus Berlin. Es gelang uns recht bald, mit einigen Punkten davonzuziehen und auch später nichts anbrennen zu lassen. Mit einem recht deutlichen Sieg gegen Griffor (Greifswald/Berlin) machten wir den Pool-Sieg klar. Trotz mehrerer heftiger Regenschauer ein gelungener Turnier-Samstag.

Das anschließende Beerrace wurde trotz viel guten Willens wegen Überkomplexität von uns boykottiert und wir begaben uns in die Kneipe und anschließend zum Italiener.
Zur Party hatten die Kieler sehr versteckt in eine Kleingartensiedlung geladen, zu der wir nach einer Nachtwanderung gelangten - schöne Sache. Hübsch hässlich war auch der Spezial-Drink des Abends: Filmriss (Sambuca gemischt mit Jägermeister).

Am nächsten Morgen mussten wir uns gegen den Viertplatzierten des anderen Pools behaupten, was sich als schwieriger als erwartet herausstellte. Die Huskies aus Berlin brachten einige lange Würfe an und wir mussten uns erst an den aufgefrischten Wund gewöhnen. Trotzdem gewannen wir letzten Endes. Mit Claudius und Christof hatten wir inzwischen auch Verstärkung bekommen.
Im Halbfinale ging es wieder gegen Laboe. Diesmal hatte die Kieler das Momentum auf ihrer Seite und zogen mit starken Catches in der Offense und einer sicheren Zonen-Defense, die uns zu Fehlern zwang, davon. Wir hingegen ließen mehr Scheiben fallen und mussten uns geschlagen geben. Das bedeutete Spiel um Platz 3 - wieder gegen die Red Eagles.
Leider verlief das Spiel zunächst genau andersrum als im Pool und es gelang den Berlinern zunächst, davonzuziehen. Doch wir rissen uns am Riemen, um das Spiel nicht einfach so herzugeben. Geduldig kämpften wir uns heran und lagen nach dem Ablauf der Zeit nur noch einen Punkt hinten - Spiel auf 11. Jetzt hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Und so gelang es uns, die Berliner Offense zwei Mal zu Fehlern zu zwingen und uns zuerst mit dem Ausgleich und dann mit dem Sieg im Universe Point zu belohnen. Starkes Ding!

Und nun konnte Christof uns auch die Erklärung des Teamnamens liefern: „Ich wollte immer mal in einem Team spielen, das Maschine heißt.“
Wisster Bescheid!

Dabei waren die MaschinistInnen: Julia, Eva, Till, Basti, Timo, Claudius, Karsten, Christof, Malte und Bernd